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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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sprach:Welcher Unstern führt Euch hierher? Flicht, flieht!oder Ihr seid des Todes oder halt! sic kommen Fluchtist unmöglich sagt, Ihr seid gekommen, Euch nach dem Frei-herr» von Seyton zu erkundigen."

Schnell verschwand sie wieder durch die Seitenthür undin demselben Augenblick fuhren zwei Thürflügcl an dem oberenEnde der Gallcric aus, und sechs oder sieben junge Edclleutcin reicher Tracht, größtcntheils mit gezogenen Schwertern,drangen in den Vorsaal ein.

Wer ist der, so es wagt, in unsere Wohnung einzudrin-gcn?" fragte Einer.

Haut ihn in Stücke!" rief ein Anderer.Laßt ihn büßenfür seine Frechheit. Er ist ein Diener der Rothes."

Nein, bei Sanct Marien!" sprach ein Anderer,er istein Diener des Erzteufels und geadelten Bauers Halbcrt Glen-dinning, der sich Herrn von Avenel nennt, einst ein Hintersaß,jetzt ein Plünderer der Kirche."

So ist's," sprach ein Vierter.Ich kenne ihn an demEichenbusche. Besetzt die Thür; er soll Rede stehn für seineFrechheit."

Zwei der jungen Herrn zogen rasch vom Leder und stelltensich an die Thür, durch welche Roland in den Saal cingetretenwar, die klebrigen rückten ihm auf den Leib. Roland hatte soviel Verstand, um cinzusehcn, daß jeder Versuch zum Wider-stand nutzlos sein würde. Mehre Stimmen auf einmal, vondenen keine freundlich klang, fragten ihn: wer er sei? woherer komme? wie er heiße? was er hier zu thun? wer ihn ge-schickt habe? Diese vielen Fragen auf einmal rechtfertigten fürden Augenblick sein Stillschweigen, und che er Veranlassungfand, dasselbe zu brechen, trat eine Person in das Gemach ein,