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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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feinen Herrn, der in der neuen französischen Mobctracht einher-stolzirte mit geschlitztem Wamse, die Nestel von gleicher Farbewie das Futter, an der Linken einen langen Degen, an derRechten einen Dolch, hinter ihm eine Anzahl handfester Knechte,bewaffnet mit Schwertern und kleinen runden Schilden, an wel-chen ein Stachel die Stelle des Buckels vertrat.

Zwei solche Truppe von Bewaffneten, jeder mit einem an-gesehenen Manne an der Spitze, begegnete sich in der Mitto derStraße, oder wie es damals hieß: auf der Krone des Damm-wegs. Dies war ein Ehrenplatz, der in Schottland mit ebenso viel Hartnäckigkeit in Anspruch genommen wurde, wie inEngland der Weg dicht an den Häusern. Die beiden Anführerschienen von gleichem Range und durch politische oder Privat-fcindschaft gegen einander, gereizt zu sein. Sie gingen vorwärts,ohne einen Zoll links oder rechts auszuweichen, bis sie dicht voreinander standen. Einen Augenblick standen sie still, dann zogensie die Degen. Ihr beiderseitiges Gefolge ahmte ihr Beispielnach, so daß in einem Augenblicke etwa zwanzig Schwerter inder Sonne blitzen und aneinander und auf den Schilden klirr-ten. Die Dienerschaft auf beiden Seiten rief den Namen ihrerHerrschaft; die einen schrieen:Helft! Hie Leslie! HieLcslie!"die Andern:Seyton! Sehton!" mit dem Beisatz:Setzt an!Setzt an! Schlagt die Kerls zu Boden!" Hatte der Falknervorher seine Noth gehabt, seinen jungen Gefährten vorwärtszu bringen, so war es ihm jetzt unmöglich. Roland hielt seinPferd an, klatschte vor Lust in die Hände und schrie so laut,wie irgend einer dev Streitenden.

Der Lärm auf der Hochstraße zog einige andere Truppenvon Edelleuten mit ihrer Dienerschaft und einzelne Vorüber-gehende herbei, welche, so wie sie von einem Kampfe zwischen

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