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jenen beiden vornehmen Männern hörten, für den einen oderden andern Partei nahmen.
Das Gefecht ward hitzig, und obwohl die Knechte mit denSchilden und Schwertern mehr Geklirr machten, als einanderSchaden zufügten, so theilten doch die mit Rappiercn — einergefährlicheren Waffe, als das gewöhnliche schottische Schwert —versehenen Männer gefährliche Wunden aus. Zwei waren schonnieder-gestreckt. Die Partei Seytons, weniger zahlreich, als dieandere, mit welcher sich etliche Bürger vereinigt hatten, begannzu weichen. Roland Gracme sah ihren Führer, der sich tapferwehrte, von der Uebermacht hart bedrängt und konnte sichnicht länger halten. „Adam Woodcock!" rief er, „wenn Ihr-em Mann seid, so zieht vom Leder und läßt uns den Seytonsbeispringen!" Ohne eine Antwort abzuwarten oder auf denFalkner zu hören, der ihn dringend bat, sich nicht in einenStreit zu mischen, der ihn nichts anginge, sprang der feurigeJüngling vom Pferde, zog sein kurzes Schwert, drängte sich un-ter dem Ruf: „Scyton! Seyton! Setzt an!" in den Haufenein und streckte einen von denen nieder, welche seinem Mannam härtesten zusetztcn. Diese plötzliche Verstärkung crmuthigtedie schwächere Parrei, so daß sie wieder Boden gewann. Jetztaber erschienen vier städtische Beamte, kenntlich an ihren Sammt-mänteln und goldnen Ketten, mit einer Bedeckung von Helle-bardieren und von Bürgern mit Spießen, warfen sich zwischendie Streitenden und nöthigten sie, von einander abzulaffen.Die feindseligen Parteien entfernten sich nach verschiedenenRichtungen und ließen einige Schwerverwundete auf dem Platze-
Der Falkner, der vor Verdruß über seines Gefährten Un-besonnenheit sich den Bart zerrauft hatte, ritt jetzt mit demledigen Pferde, welches er am Zügel hielt, zu ihm heran, undbegrüßte ihn mit: „Meister Roland! Meister Gelbschnabel!