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den und Mitwirken bei jenen Lhaten,'welche die einfältigen Be-wohner unserer Weiler sich einander wiedererzählen, als wärensie von höheren Wesen verrichtet. Ich will jetzt erfahren,warum der Ritter von Avenel seinen Helmbusch so viel höherträgt, als die in der benachbarten Freiherrschaft, und wie Leutedurch Muth und Weisheit ihren Weg von dem grauen Bauer-rocke zum Gold- und Scharlachmantel finden. Man sagt, ichhabe nicht viele Weisheit, um mich damit zu empfehlen. Wenndem so ist, so muß es die Herzhaftigkeit thun. Denn ein Mannwill ich sein unter den Lebendigen oder eine Leiche unter denTobten."
Von diesen Träumen des Ehrgeizes wandte er seine Ge-danken auf das Vergnügen und stellte mancherlei Bcrmuthungcnan, wann und wo er Katharine Seyton sehen und in welcherWeise er die Bekanntschaft mit ihr erneuern sollte. Seine Ein-bildungskraft war mit diesen Vermuthungen beschäftigt, als erbemerkte, daß sie in die Stadt eingeritten waren, und alle an-dern Gefühle machten dem schwindelnden Staunen Platz, welcheseinen Landbewohner ergreift, wenn er sich zum ersten Male inden Straßen einer großen und volkreichen Stadt befindet, alsein Einer unter Tausenden.
Die Hauptstraße Edinburgs war damals, wie noch jetzt,eine der breitesten in Europa. Die außerordentliche Höhe derHäuser, die Mannigfaltigkeit der gothischen Giebel und Zinnenund Austritte, welche sich zu beiden Seiten am Himmelsblauabzeichneten, dabei die Breite der Straße an sich konnte auchwohl die Bewunderung eines mehr bewanderten Beschauers er-regen, als Roland Graeme war. Die in den Mauern der Stabtzusammcngedrängte Bevölkerung, damals noch vermehrt durchdie vielen Herren von der Partei des Königs, welche gekommenwaren, dem Regenten Murrav ihre Aufwartung zu machen,
Der -Adk. n. 2