„Was hast du mit Sanct Martin zu schaffen!"
„Gewiß nicht viel," antwortete Adam, „außer wenn ersolche Regentage schickt, daß wir keinen Habicht fliegen lassenkönnen. Aber ich sage Ew. Gestrengen, so wahr ich ein ehr-licher Mann bin"-
„So wahr du ein schlechter Kerl bist, wäre eine bessereBctheuerung."
„Nun, wenn Ew. Gestrengen mich nicht anhörcn will,kann ich mein Maul .halten," sprach Adam. „Aber der Jungeist nicht auf mein Geheiß hieher gekommen."
„Sondern von seinem eignen Vorwitz getrieben," sprachder Ritter. „Kommt her, junger Springinsfeld, und sagtmir, ob Ihr von Eurer Gebieterin Erlaubnis habt, so weitvom Schloß weg zu sein, oder meine Livree zu entehren durchLheilnahmc an einem solchen Maispiel."
„Herr Halbert Glendinning," antwortete Roland Gracmemit Festigkeit, „ich habe die Erlaubnis oder vielmehr den Be-fehl Eurer Gemahlin, in Zukunft über meine Zeit nach mei-nem eignen Belieben zu verfügen. Ich bin ein sehr unwilligerZuschauer dieses Maispiels gewesen, wie Ew. Gestrengen es zunennen beliebt, und ich trage Eure Livree nur so lange, bisich Kleider erlangen kann, weiche kein solches Kennzeichen derDienstbarkeit an sich haben."
„Wie soll ich das verstehen, junger Mensch?" fragteHerr Halbert. „Sprich deutlich; meine Sache ist es nicht,Rätbsel zu lösen. Daß meine Gemahlin dich gern hatte, weißich. Was hast du gcthan, um ihr deine Gegenwart zu ver-leiden und deine Entlassung herbeizuführen?"
land. Wenn sein Festtag (4. Juli) nab ist-, werden vierzig weitere Re-gentage erwartet-