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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Der Bischof weicht: Ich pred'ge nicht

Und kurzweilt mit Len Dirnen.

Es bettelte das Diebsgezücht

Der Mönch' mit frechen Stirnen.

Der Pfarrer im OrtKönnt' lksen kein Wort,

Pfui i über das schlechte GezeugSingt: Juchhe! Heisasa!

Unter dem Waldgezweig/")

Unter den Donnertönen dieses Chores eines ursprünglichenJagdliedes, welches ein polemischer Dichter in ei» Rcforma-tionslied umgeschaffen hatte, wurde das Gefolge des Abts vonUnsinn mit jedem Augenblicke ungestümer, so daß selbst dieseehrwürdige Person den tollen Haufen nicht mehr bändigenkonnte. In diesem Augenblicke trat ein Ritter in voller Rü-stung mit drei Reisigen ein und herrschte der Menge zu, vonihrem Unfug abzulaffen.

Sein Bisir war aufgeschlagen, aber auch ohnedies würdeschon der Steineichenbusch auf dem Helme hinlänglich HerrnHalbcrt Glendinning bezeichnet haben, der auf seinem Heim-wege durch das Dorf Kennaquhair kam, und auf die Kundevon dem Lärm zum Schutz seines Bruders geradewegs nachder Kirche geritten war.

») Diese Verse sind aus' einem Gassenliede mit der UeberschriftJuchheh" genommen. Das Lied findet fick, in einer Sammlung, beti-telt:Handbuch gottseliger und geistlicher Lieder aus allerlei Theilen derheiligen Schrift gezogen, stimmt etlichen Volksliedern, so aus Schelmen-liedern umgestaltet sind zur Vermeidung von Sünde und Unzucht, nebsteinem Anhang etlicher guten und gottseligen Volkslieder. Edinbnrg,gedruckt bei Andres Hart." Diese merkwürdige Sammlung findet sichabgedruckt in Johann Erahame Dachells Schottischen Gedichten desis. Jahrhunderts, Edinburg isoi. 2 Bände.

Der Abt. I.

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