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darauf beruhte, daß man sie ins Lächerliche zog; sie be-dachten ferner, daß die Vermummten, welche um sie herumtanz-ten und heulten, beim geringsten Anlaß aus dem Scherze Ernstmachen oder sich wenigstens handgreifliche Späße erlauben möch-ten, zu welchen der Muthwille des Pöbels allezeit geneigt ist.In dem Getümmel blickten die Mönche auf ihren Abt, wie desMeeres ungewohnte Seefahrer auf den Steuermann, wenn derSturm am ärgsten tobt, — Blicke, welche ausdrückten, daß sicnicht die geringste Hoffnung auf ihre eignen Bemühungen undsehr geringe auf die ihres Lenkers setzten.
Der Abt selber wußte nicht, was er anfangen sollte. Furchtempfand er nicht, aber er verhehlte sich nicht die Gefahr, diemit der Aeußerung seines Unwillens verbunden war, und dieer doch kaum unterdrücken konnte. Er machte mit der Handein Zeichen, als wollte er Stille gebieten. Die Antwort dar-auf war Anfangs nur vermehrtes Schreien und Lachen. Alsaber derselbe Wink von Eulenspiegel gegeben war, gehorchteaugenblicklich die lärmende Gesellschaft, welche neue Nahrungfür ihre Lustigkeit von einem Gespräche zwischen dem wirklichenund dem Schein-Abte erwartete und großes Vertrauen auf dengemeinen Witz und auf die Unverschämtheit ihres Hauptessetzte. Es erhob sich der Ruf: Los, Patres! Los! Mönch ge-gen Hanswurst, Abt gegen Abt ist ehrliches Spiel! So auchVernunft gegen Unsinn, Schalkheit gegen Möncherei!"
„Ruhig, Gesellen!" rief Eulenspiegel. „Können nicht zweigelehrte Väter der Kirche sich mit einander besprechen , ohnedaß ihr dazu kommt mit Eurem Bärengarten-Hoh und Hal-loh, als ob wir einen Fleischerhund auf einen tollen Ochsenhetzten t Ich sage: Still! und lasset diesen gelehrten Pater undmich mit einander reden über Angelegenheiten, die unfern bei-derseitigen Stand und Rang betreffen."