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stolzen, würdevollen Blicke, den er während der ganzen Hand-lung gezeigt, auf der obersten Stufe des Mars stand, alswünschte er das kenntlichste Ziel zu sein, auf welches die Ge-fahr sich entladen möchte, und als wollte er seine Genossendurch Aufopferung seiner selbst retten, da er ihnen anderenSchutz nicht gewähren konnte.
Unwillkührlich traten Magdalene Gracmc und Roland vonder Stelle, auf welcher sie bisher unbemerkt gestanden, nachdem Altar hin, als wollten sie das über die Mönche kom-mende Schicksal, sei cs, welches cs wollte, thcilen. Beide ver-beugten sich tief vor dem Abte. Magdalene schien sprechen zuwollen; Roland sah nach dem Hauptcingange, wo das Getösejetzt ganz roll geworden war, und wo heftig angcklopft wurde,und machte Miene den Dolch zu ziehen.
Der Abt gebot Beiden, von ihrem Beginnen abzustehcn.„Ruhig, Schwester," sprach er leise, doch sehr hörbar trotz demLärm; „ruhig, Schwester. Laß den neuen Oberen von S. Ma-rien selber den Zuruf der zur Feier seiner Einsetzung kom-menden Untcrthanen annehmcn und beantworten. Und dir,mein Sohn, gebiet' ich, die Hand von der irdischen Waffe ab-zuzichcn. Will unsere Schutzheilige, daß ihr Altar heute durchGewaltthätigkeit entweiht, und durch Blut befleckt werde, solaß cs nicht durch die Schuld eines Sohnes der katholischenKirche geschehen."
Das Lärmen und Klopfen an der Hauptthür wurde mitjedem Augenblicke lauter, und man hörte Stimmen, welche un-geduldig Einlaß begehrten. Mit Würde und mit festem, we-der schwankendem, noch übereiltem Schritte bewegte der Abtsich nach dem Portal und fragte im gebietenden Tone: wer denGottesdienst störe, und was sie begehrten?