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des Lobgesangs ließen sich von Außen Töne ganz anderer Artvernehmen, erst aus der Ferne, dann näher und immer näher,bis sie die Ohren der Andächtigen betäubten. Das Blasenvon Hörnern in schreienden Mißtönen, das Geklingel von Schel-len, das Rühren von Trommeln, das Quäken von Dudel-säcken, das Jusammenschlagcn von Becken, der Lärm aus mensch-lichen Kehlen bald als Gelächter, bald als Aeußerung des Zor-nes, gellende Weiber- und Kinderstimmen, vermischt mit dentieferen Tönen von Männerstimmen — bildeten ein Babel vonTönen, welches die Klostergesänge erst übertäubte und endlichverstummen machte. Ursache und Erfolg dieser Unterbrechungwird im nächsten Kapitel geschildert werden.
Bier zehntes Kapitel.
Nicht wilde Wogen, brechend durch die Dämme,
Nicht wilde Wind', entstürzend ihrer Hoble,
Nicht wilde Teufel, beide stc oereinend,
Und ibrs'Wutl) ausströmend auf die Muren,
Sind dicfcm tollen Spuk da zn vergleichen.
Spaßhaft, doch furchtbar, lustig, dock zerstörend.
Die Verschwörung.
Die Mönche hielten inne mit ihrem Liede, welches, wie dasder Chorsänger in dem Mährchen von der Hexe von Berkeley,in einem Triller der Bestürzung erstarb. Wie eine, durch dasErscheinen des Geiers geschreckte, Heerde Küchlein wollten sieerst die Flucht ergreifen und sich nach verschiedenen Richtungenzerstreuen, dann aber drängten sie sich, mehr in Verzweiflung,als in Hoffnung, um ihren neuen Abt, welcher mit demselben