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wünscht mit Frcudengeschrci, mit Kanonen- und Musketensal-vcn und Feuerwerk, — nein, Bruder, — sondern mit den rau-hen Stimmen der Victoren und Prätorcn, welche kamen, dieVäter der Kirche zum Martcrtod zu schleppen. Aus solchenWiderwärtigkeiten ist einst die Kirche erhöht worden, unddurch eben solche wird sie jetzt gereinigt werden. — Merkewohl, Bruder, in den stolzesten Tagen der infulirten Abtei istnie ein Oberer erwählt worden, den sein Amt halb so sehrgeehrt hätte, wie der geehrt sein wird > der jetzt, in den Ta-gen der Trübsal, cs aus sich nimmt. Auf wen, Bruder, wirddie Wahl fallen!"
„Auf wen anders kann sie fallen, oder — ach! — werwürde es wagen, die Berufung anzunchmen, außer derwürdige Zögling des verklärten Eustachius, der gute undwackere Pater Ambrosius!"
„Ich weiß es," sprach Magdalcnc; „mein Herz sagtemir's, lange bevor Eure Lippen seinen Namen ausgesprochen.Tritt vor, herzhafter Kämpe, tritt vor den Riß! Erhebe dich,kühner und erfahrner Pilot, und fasse das Steuer, währendder Sturm tobt! Stell' den Kamps wieder her, mutyvollerErheber des sinkenden Banners! Schwing' den Stab und dieSchleuder, du edler Hirt der zcrstrcucten Heerde!"
„Ich bitte, seid still, Schwester!" sprach der Pförtner,indem er eine Thür öffnete, welche in die große Kirche führte-„ Die Brüder werden alsbald erscheinen, um ihre Wahl miteiner feierlichen Messe zu verherrlichen. Ich muß ihnen voran-gehen beim Zug auf den Hochaltar. Alle Aemter dieses Got-teshauses sind jetzt in einem einzigen armen, abgelebten Greisevereinigt."
Er verließ die Kirche, und Magdalcne und Roland blie-ben allein in dem weiten gewölbten Raum, dessen reiche aber
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