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sie beim Eintritt in den fruchtbareren und volkreicheren Thcildes Thalcs begegneten, zu beweisen, daß man ihr höhere Eigen-schaften beilegte. Zwar gingen zwei Bauern, die eine Ochsen-heerde trieben, ein Paar Bauerndirnen, deren Ziel eine Lustbar-keit zu sein schien, ein dicnstloser Söldner in rostiger Sturm-haube, ein, an seinem abgeschabten schwarzen Mantel und seinerBüchertasche kenntlicher, fahrender Schüler — an unserenWanderern vorüber, ohne sie zu beachten, oder mit einemBlicke der Geringschätzung; ja, zwei oder drei Kinder, derenAufmerksamkeit durch die pilgcrmäßige Tracht der Alten erregtwurde, stimmten ein Hohngeschrei an und riefen: „He! einealte Meßschwcster!" Aber ein Paar andere Leute, welche inihrem Inneren Ehrfurcht für die gefallene Priesterhcrrschaft be-wahrten, warfen erst einen ängstlichen Blick umher, ob Nie-mand sie bemerkte, bekreuzten sich dann hastig, knieten vorSchwester Magdalenc, wie sie sie begrüßten, nieder, küßten ihreHand und selbst den Saum ihres Gewannes und empfingendemüthig das Lsneillcite, mit welchem sie ihre tiefe Ehrerbie-tung belohnte. Und dann sprangen sie auf, sahen sich abermalsängstlich um, ob sie nicht bemerkt worden seien, und setzteneilig ihren Weg fort. Selbst Angesichts von Leuten des herr-schenden Glaubens waren Einzelne kühn genug, durch Kreuzenihrer Arme und Senken des Hauptes entfernt und stumm an-zudeuten, daß sic die Schwester Magdalenc erkannten und ihrePerson sowohl wie ihr Vorhaben ehrten.
Sie unterließ nicht, ihren Enkel auf diese jeweiligen Ehren-und Achtungsbezcugungen aufmerksam zu machen. „Ihr seht,mein Sohn," sprach sie, „daß die Feinde nicht im Stande ge-wesen sind, den guten Geist gänzlich zu unterdrücken oder denguten Samen völlig auszurotten. Mitten unter Ketzern undSchismatikern, unter Räubern des Kirchcnguts und Spöttern