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auf diese beschwerliche Wanderfahrt geschickt worden bin. Ab-gesehen davon, daß ich das Glück gehabt habe, Euch, schöneSchwester, anzutreffcn, könnt' ich das Heft meines Dolchesfressen vor Verdruß über meine Thorheit. Aber da wir Reise-gefährten lein sollen-"
„Arbertsgefährtcn, nicht Reisegefährten," fiel das Mädchenein. „Denn zu Eurem Tröste sei es gesagt, daß die FrauAebtiffin und ich morgen früher abrcisen, als Ihr und Eureverehrte Verwandtin, und daß ich Eure Gesellschaft gegenwär-tig zum Theil um deßwillcn dulde, weil cs vielleicht langedauert, ehe wir wieder zusammentrcffen."
„Beim heiliger Andreas, das geht nicht," antworteteRoland. „Wenn ich jagen soll, so thue ich cs nicht anders,als daß wir nebeneinander jagen."
„Ich fürchte," cntgegnete Katharine, „daß wir in diesemund in anderen Stücken thun müssen, wie wir geheißen wer-den. — Horch! ich höre die Stimme meiner Tante."
Wirklich trat die alte Dame ein und schoß einen strengenBlick auf ihre Nichte, indeß Roland Besonnenheit genug hatte,sich mit dem Stricke der Kuh zu schaffen zu machen.
„Der junge Herr," sprach Katharine ernsthaft, „hilft mireben die Kuh fester an ihren Pfosten anbindcn, denn vergan-gene Nacht hat sie den Kopf zum Fenster hinausgestrcckt undmit ihrem Brüllen das ganze Dorf in Aufruhr gebracht. DieKetzer werden uns im Verdacht der Zauberei haben, winn siedie Ursache der Erscheinung nicht entdecken, oder wir werdenunsere Kuh verlieren, wenn sie dieselbe gewahr werden."
„Seid deswegen außer Sorgen," sprach die Aebtiffin etwasspöttisch; „denn die Person, an welche sie verkauft ist, kommtso eben, sie abzuholen."
„Also gute Nacht, meine arme Gesellschafterin," sprach