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hcrausgeworfcn waren. Diese Reste zierlicher Baukunst bilde-ten einen sonderbaren Gegensatz zu dem plumpen Stall, der ineiner Ecke des Gemaches für die Kuh gebaut, und zu demHeuschober, welcher daneben aufgehäuft war.
„Meiner Treue," sprach Roland, „das Grauchen hathier eine herrlichere Wohnung, als irgend Jemand in demHause!"
„Ihr thätet am besten, bei ihr zu bleiben und mit kind-licher Sorgfalt die Stelle ihres Sprößlings cinzunehmen, wel-chen sic das Unglück gehabt hat zu verlieren," versetzte Katharine.
„Wenigstens, hübsches K.atharinchcn, will ich dablcibcnum Euch ihr Nachtlager bereiten zu helfen," erwiderte Ro-land, indem er eine Mistgabel ergriff.
„Nein, nein," sprach Katharina, „erstlich versteht Ihrnicht, ihr diesen Dienst zu erweisen, und zweitens werdet ihrmir ein Ausschelten zuziehcn, was mir ohnedem oft genug zuLheil wird."
„Was ! dafür, daß Ihr meinen Beistand annchmet?"sprach der Jüngling, — „meinen Beistand, der ich EuerVerbündeter in einem hochwichtigen Geschäft sein soll? daswäre ja gar zu unvernünftig. — Und da es mir eben einfällttso sagt mir doch, was ist das für eine gewaltige Unterneh-mung, zu der ich bestimmt bin?"
„Ein Vogelnest auszunehmen, sollt' ich denken in Betrachtdes Kämpen, den sie auscrwählt haben," antwortete Katharine.
„Meiner Treu," versetzte der Jüngling, „wer ein Falken-nest ausgenommen hat auf den nackten Felsen von Polmoodic,der darf sich Etwas darauf einbildcn, schöne Schwester. —Doch das ist jetzt vorbei. Der Teufel hol' das Rest, die Nest-linge und ihr Futter, gewaschen oder ungewaschen; denn dasFüttern dieser Lausevögcl war am Ende die Ursache, daß ichDer Abt. I. -