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ten gehabt. Lhüren, Fenster, hier und da selbst Zwischenwändewaren eingeschlagcn. Als Roland so von Zerstörung zu Zerstö-rung kam und schon daran dachte, die langweilige Beschauungauszugebcn und auf das Zimmer, von welchem er ausgcgangenwar, zurückzukehren, ward er durch das Brüllen einer Kuhganz in seiner Nähe überrascht. Der Ton war ihm an demOrte und in dem Augenblicke so unerwartet, daß er zusammen,fuhr, als hätte er die Stimme eines Löwen gehört, und dieHand an den Dolch legte. In demselben Augenblicke erschienin der Lhüre des Gemaches, aus welchem der Ton gekommenwar, die zarte, liebliche Gestalt von Katharine Seyton.
„Guten Abend; wackerer Kämpe!" sprach sie. „Seit denLagen Widös von Warwick war Keiner so würdig, einergrauen Kuh die Stirn zu bieten."
„Kuh?" cntgegnete Roland. „Ich dachte, cs wäre derTeufel, der in meiner Nähe brüllte. Wer hat je gehört, daßin einem Kloster ein Kuhstall war!"
„Kalb und Kuh läßt man hier jetzt zu," antwortete Ka-tharine, „denn wir sind jetzt nicht im Stande, sie auswärtszu halten. Aber ich rathe Euch, lieber Herr, wieder hinzugc-hen, wo Ihr hergekommen seid."
„Nicht eher, als bis ich Euren Pflegling gesehen, schöneSchwester," entgegnete Roland, und trat in das Gemach ein,ungeachtet der halb ernsthaften, halb mit lachendem Munde ge-machten Einwendungen des Mädchens.
Die arme einsame Kuh, jetzt die einzige eigentliche Klaus-nerin in dem Kloster, hatte zur Wohnung ein geräumigesZimmer, welches einst der Spcisesaal der Nonnen gewesen war.Die Decke ward durch ein geripptes Gewölbe gebildet, dieWand war mit Rischen verziert, aus welchen die Heiligenbilder