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wie der Streit endigen würde, war aus dem Zimmer ent-schlüpft und täuschte somit die Erwartung des Enkels nichtminder, wie die der Großmutter.
„Sie ist hinausgcgangen, einige Erfrischungen zu berei-ten," sprach die Aebtissin. „Sie werden aber Denen schlecht be-hagen, welche in der Welt leben; denn ich wenigstens kannmich nicht von den Regeln, welchen ich mich durch mein Ge-lübde unterworfen habe, darum entbinden, weil es den Gott-losen gefällt, das Heiligthum zu zerstören, in welchem sie beob-achtet zu werden pflegten."
„Es ist gut, Schwester," versetzte Magdalene, „auch denkleinsten Zehnten von Münze und Kümmel zu entrichten, dendie Kirche verlangt, und ich tadele nicht deine gewissenhafteBeobachtung deiner Ordensregeln. Aber sie sind durch die Kirchecingeführt und zum Besten der Kirche, und cs ist billig, daßsie bei Seite gesetzt werden, wenn das Heil der Kirche auf demSpiele steht."
Die Aebtissin erwiderte Nichts auf diese Bemerkung.
Ein mit der Menschennatur besser Bekannter, als der un-erfahrene Jüngling, würde Unterhaltung gefunden haben in derVergleichung der verschiedenen Arten von Schwärmerei in die-sen beiden Frauen. Die ängstliche, beschränkte und mißver-gnügte Aebtissin klebte an alten Gebräuchen und Ansprüchen,welche durch die Reformation ihr Ende gefunden hatten, undwar unter Widerwärtigkeiten, wie sie im Glück gewesen war,voller Bedenklichkeiten, schwachköpfig und bigott. Der hoch-strebende Feuergcist ihrer Freundin hingegen verlangte einenfreieren Spielraum und band sich nicht an die gewöhnlichenRegeln bei den außerordentlichen Planen, welche ihre kühneund wirre Einbildungskraft ersann. Allein anstatt diese unter-scheidenden Eigcnthümlichkeiten der beiden alten Damen zu