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„Ist das lange her"!" fragte die Jungfer.
„Ehe ich geboren war," antwortete der Jüngling.
„Das ist lange," sprach sie, ernsthaft das Haupt schüttelnd.„Seht, ich kann nicht um sie weinen."
„Ist nicht nöthig," erwiderte Roland. „Sie sind mitEhren gefallen."
„So viel von Eurem Stamm, schöner Herr," sprach seineGesellschafterin, „von welcher mir der lebendige Sprössling"(mit einem Blick nach der Glasthür) „weit weniger gefällt, alsdie tobten. Eure hochverehrte Großmutter sieht aus, als könntesie Einen im Ernst weinen machen. Und nun, schöner Herr,geht zu Eurer eignen Person über. Wenn Ihr aber nichtschneller erzählt, wird Euer Bericht in der Mitte abgebrochenwerden. Mutter Brigitte bleibt bei jedem Vorübergchen im-mer länger und länger an der Thür stehen, und mit ihr ist sowenig Spaß wie in dem Grab Eurer Ahnen."
„Meine Geschichte ist bald erzählt. Ich wurde auf SchloßUvenel cingcführt, ein Edelknabe der Burgfrau zu sein."
„Sie ist eine eifrige Hugenottin? nicht?" fragte dasMädchen.
„So eifrig wie Calvin selber. Aber meine Großmutterkann, wenn's gilt, die Puritanerin spielen, und sie hatte eineignes Planchen, mich in der Burg unterzubringen, was je-doch mißglückt sein würde, nachdem wir uns etliche Wochen indem Weiler aufgehalten, hätte sich nicht ein unverhoffter Cerc-monicnmeister gefunden."
„Und der war?"
„Ein großer schwarzer Hund, Namens Wolf, der micheines Tags in seinem Maul in die Burg brachte, wie einenangeschossenen Enterich, und mich der Burgfrau präsentirtc."
„Wirklich, eine sehr anständige Einführung," bemerkte