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am Unrechten Orte wäre, sich das Ansehen verletzter Würde zugeben, und daß er auf ganz andere Weise sich den dunkelblauenAugen gegenüber verhalten müsse, welche an dem Lachen so herzlichThcil genommen hatten. Er suchte daher seinen Mißgriff nachKräften gut zu machen, indem er in den Ton entsprechenderHeiterkeit überging und die Huldgöttin bat, zu bestimmen, inwelcher Weise die so lustig angeknüpfte Bekanntschaft fortgesetztwerden sollte.
„Das müßt Ihr selber ausfindig machen," antwortete sie.„Ich bin vielleicht einen Schritt zu weit gegangen bei Eröffnungder Unterhaltung."
„Denkt, wir müßten anfangen wie in einem Mährchenbuch,indem wir einander um unsere Namen und Geschichte fragen,"entgegnete Roland.
„Wohl ausgedacht," sprach Katharine; „das beweiset ein ge-sundes Urtheil. Fangt Ihr an und ich will zuhören und nurbei dunkelcn Stellen der Geschichce zuweilen eine Frage dazwi-schen werfen. Kommt, offenbaret Euren Namen und Eure Ge-schichte, Ihr meine neue Bekanntschaft."
„Ich heiße Roland Graeme und diese große alte Frauist meine Großmutter."
„Und Eure Vormünderin? Gut. — Wer sind EureEltern?"
„Sie sind beide todt," antwortete Roland.
„Ja, aber wer waren sie? Ihr hattet doch wohl Eltern ?"
„Ich denke," antwortete Roland; „aber ich habe nie vielvon ihrer Geschichte erfahren können. Mein Vater war ein schot-tischer Ritter, welcher flott im Steigbügel starb; meine Mutterwar eine Graeme von Heathergill aus dem Streitigen Lande —der größte Theil ihrer Sippschaft ward getödtct, als Herr Maxwellund Herries von Caerlaverock das Streitige Land verbrannten."
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