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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Väter Sünden willen," entgegnete die Frau vom Hause.DieHülfe der Heiligen ist diesem fluchbeladenen Lande entzogen.Wir können die Krone des Martyrthums gewinnen, aber nichtdie irdischen Triumphes. Dabei ist Einer, dessen Klugheit indem gegenwärtigen entscheidenden Augenblicke so hochnöthigwar, in eine bessere Welt abgerufen worden. Der Abt Eusta-chius ist nicht mehr."

Gott sei seiner Seele gnädig!" sprach Magdalene Graeme;und auch unserer möge er sich erbarmen, die wir in diesemblutgetränkten Lande Zurückbleiben. Sein Verlust ist ein schwe-rer Schlag für unsere Sache. Denn wer ist noch da, der seinetiefe Erfahrung, seinen hingcbenden Eifer, seine vollendeteWeisheit uud seinen unerschrockenen Muth besitzt. Er ist gefal-len mit dem Banner der Kirche in seiner Hand, aber Gottwird einen Andern erwecken, der die heilige Fahne cmporhebt.Wen hat das Kapitel an seine Stelle gewählt?"

Das Gerücht geht, daß keiner der wenigen noch übrigenBrüder das Amt anzunehmen wagt," antwortete die Frau vomHause.Die Ketzer haben geschworen, keine fernere Wahl mehrzu gestatten, und wollen jeden Versuch, einen neuen Abt vonS. Marien zu ernennen, mit Härte bestrafen. 6on,jiiruvei»nlinter ss pissncsspos, ckieentes: projiciamu.a Ia,juso8 egus."

ttuousqus Oomins!" *) rief Magdalene.Dies, Schwe-ster, wäre allerdings ein gefährlicher Bruch in unserer Kette.Aber ich bleibe fest bei meinem Glauben, daß ein Anderer andie Stelle des zur Unzeit Entrückten treten wird! Wo istdeine Tochter Katharine?"

Im Sprechzimmer," antwortete die Hausfrau.Aber"

') Die Herren ralhsckttage» mit einander und sprechen: Lasset unsvon uns werfen ihre Lette. Psalm 2, 2. s. Wie lange, Herr!