Fünftes Kapitel.
-Im Wilden Sturm
Kavvt seinen Mast der Segler, und der KaufmannWirft Guter iu die Fluth, so werth und tkcuer.
Also verstoßen Fürsten ihre Günstling'
Im Sturm des Bürgerkriegs.
Es dauerte einige Zeit, bis Roland Graeme erschien. DieBotin (seine alte Freundin Alias) kam an die Thür seinerKammer mit der wohlmeinenden Absicht, ihre Augen an derVerwirrung des Schuldigen zu weiden und sein Benehmen zubeobachten. Allein ein längliches Stückchen Eisen, genanntein Riegel, war inwendig vorgeschoben, und vereitelte ihr gu-tes Vorhaben. Alias klopfte und rief wiederholt: „Roland!— Roland Graeme! — Meister Roland Graeme, wollt Ihrso gut sein und aufmachen? Was fehlt Euch? Betet Ihr inEurem Kämmerlein, um die Andacht sortzusetzcn, die Ihr inder Kapelle unvollendet gelassen habt? Wahrlich, wir müsseneinen-verschlossenen Sitz für Euch in der Kapelle haben, damitEure vornehme Person den Augen gemeiner Leute entzogenbleibt." — (Auf all dies ward mit keiner Silbe geantwortet.)„Hört, Meister Roland, ich muß meiner gnädigen Frau sagen,daß, wenn sie eine Antwort haben will, sie entweder selbst