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den. Und so sind sie stark in ihrer Schwache. Denn derselbeReichthum, welcher ihre Herren versucht, sic zu berauben, be-waffnet Fremde sür sie."
„Die faulen Gauche!" rief Maria, denkend und fühlend,wie eine Schottin jener Zeit. „Sic haben Hände und fechtennicht für das Land, das sie geboren? Man sollte sic ihnen amEllbogen abhaucn!"
„Das wäre doch zu hart," antwortete ihr Gemahl. „IhreHände dienen dem Vaterland, wenn auch nicht im Kampf, wiedie unsrigen. Betrachte, Marie, diese kahlen Berge und diestiefe Thal mit seinen Krümmungen, aus welchem eben dasVieh von seiner spärlichen Weide zurückkehrt. Die Hand desbetriebsamen Flamänders würde die Höhen mit Wald bedeckenund Korn ziehen da, wo wir jetzt einen armseligen Ucbcrzugvon Haidckraut sehen. Es thut mir in der Seele weh, Marie,wenn ich dies Land betrachte und denke, wie es verbessert wer-den könnte von Leuten, wie die, welche ich vor Kurzem gesehenhabe, — Leute, welche nicht den eitlen Ruhm suchen, der vontobten Ahnen abgeleitet wird, oder einen blutigen Namen, derin den Raufereien der Gegenwart gewonnen wird; die in ihremLande wandeln als Erhalter und Verbesserer, nicht als Drängerund Zerstörer."
„Diese Verbesserungen!, lieber Halbert, würden hier eitelPhantasie sein," cntgcgncte die Burgfrau. „Die Bäume wür-den von den feindseligen Engländern niedergebrannt werden,noch che sic mehr geworden wären als Sträuchcr, und dasKorn, welches Ihr zöget, würde von dem ersten besten Nachbareingcthan werden, der mehr Reiter als Ihr in seinem Gefolgehat. Warum solltet Ihr Euch darob grämen? Das Schicksal,welches Euch als Schotten hat geboren werden lassen, hat Euch
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