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5 (1851) Der Abt
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nicht der Beobachtung seiner liebenden Gattin entging.Esist Etwas vorgcfallcn oder es steht Etwas bevor," sagte sie.Diese Traurigkeit sitzt nicht ohne Ursache auf Eurer Stirn.Unglück, sei es für das Land, sei es für uns insbesondere, kannnicht fern sein."

Eine schlimme Neuigkeit wüßte ich nicht," erwiderteHalbert:wiewohl wenig Unheil denkbar ist, welches nicht indiesem unglücklichen, zwiespältigen Reich zu fürchten wäre."

Ich lasse mir nicht ausrcden," wiederholte Maria,baß-schlimme Dinge im Werke gewesen sind. Der Herr von Mur-ray hätte Euch nicht so lange in Holyrood zurückgehalten, wenner nicht bei einem wichtigen Borhaben Eurer Hülfe bedurfthätte."

Ich bin nicht zu Holyrood gewesen, Marie," versetzteder Ritter.Ich bin einige Wochen außer Landes gewesen."

Außer Landes? Und habt mich's nicht wissen lassen?"

Wozu würde das Wissen gedient haben, außer, Euchunglücklich zu machen, liebes Kind?" entgegnete der Ritter.Eure Gedanken würden das leichteste Lüftchen, welches Eu-ren See kräuselte, in einen tobenden Sturm auf dem deut-schen Meer verwandelt haben."

Und seid Ihr wirklich über die See gegangen?" fragteFrau Maria, bei welcher sich Staunen und Grauen an dieVorstellung von dem nie gesehenen Element knüpfte.Ihrhabt wirklich Euer Vaterland verlassen und ferne Gestade betre-ten, wo Schottlands Sprache nicht gehört und nicht verstandenwird?"

Ja wirklich," antwortete der Ritter und ergriff tändelndihre Hand.Ich habe diese Wundcrthat vollbracht, bin dreiTage und drei Nächte auf der offenen See geschaukelt worden,