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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Sie beschloß, die Geschichte von dem Knaben nicht eher vorzn-bringcn, als den folgenden Tag, und befahl, Lilias solle ihnaus dem Gemach entfernen!

Ich will nicht mit Lilias gehen," cntgcgncte das ver-zogene Kind, welches schon mehr als ein Mal seinen Willendurch Hartnäckigkeit durchgesetzt hatte, und wie die über ihmStehenden ein Vergnügen daran fand, seine Wichtigkeit geltendzu machen.Ich will nicht in Lilias' muffiges Zimmer gehen,ich will hier bleiben und den prächtigen Kricgsmann sehen, derso flott dahcrgcritten kommt über die Zugbrücke."

Du darfst nicht dableiben, Roland," sagte die Burgfraumit größerer Bestimmtheit, als sic gewöhnlich in den Ausdruckihrer Worte gegen den Liebling legte.

Ich will," wiederholte der Knabe, welcher schon fühlte,wie viel er galt, und sich darauf verließ, daß er mit seinemTrotz durchdringcn werde.

Du willst, Rolands" sprach Frau Maria;was ist dasfür ein Ausdrucks Ich sage dir, du mußt gehen."

Will," versetzte der kecke Junge,ist ein Wort füreinen Mann, und muß ist kein Wort für eine Frau."

Du bist naseweis," rief die Edelfrau.Lilias, nehmt ihnaugenblicklich mit."

Ich habe immer gedacht," bemerkte Lilias lächelnd, indemsie den Knaben am Arm faßte,daß mein junger Herr demalten Platz machen muß."

So, Mamsell, Ihr habt auch ein ungewaschenes Maul s"sprach die Frau.Hat der Mond gewechselt, daß Ihr Euchalle so vergeßts"

Lilias cntgcgncte Nichts, sondern führte den Knaben weg,welcher, zu stolz, einen erfolglosen Widerstand zu versuchen, aufseine Wohlthäterin einen Blick, warf aus dem sic abnchmen