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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Zweites Kapitel.

Wie -unverwandt sein Auge auf mir ruht,

Schwarz, blitzend durch vergossner Tbräncn Thau!

Er streckt' die Arme aus und nannt' mich Mutter.

Was könnt' ich thun? ich nahm den Wurm in's Haus-Ich könnt' nicht sagen, du bist mutterlos.

Graf Basil.

Als Warden das Gemach verlassen hatte, überließ sichFrau von Avenel den Gefühlen von Zärtlichkeit, welche der An-blick des Knaben, verknüpft mit der Erinnerung an die plötz-liche Gefahr und an die Rettung, ihr eingeflößt hatte. Nichtlänger.beengt durch die Barschheit, wie sic es nannte, des Pre-digers, überschüttete sie das Kind mit Liebkosungen. DerKnabe war jetzt wieder ganz zu sich gekommen und ließ sich,wiewohl nicht ohne Verwunderung, diese Zeichen von Wohl-wollen gefallen. Das Gesicht der Frau war ihm fremd, ihreKleidung ganz anders und kostbarer, als irgend eine, deren ersich erinnern konnte. Aber dies beirrte ihn wenig, denn er warvon Natur nicht ängstlich. Kinder sind überhaupt gute Phy-flognomen, so daß ihnen nicht nur das an sich Schöne gefällt,sondern daß sie auch sehr schnell die Aufmerksamkeiten Derje-nigen, welche sie wirklich lieben, erkennen und erwidern. Treffe»