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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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dem weiteren Ringen nach Ruhm entsagen. Weicht er abernicht von der Stelle, und läßt es darauf ankommen, wie einFederball bald in die Höhe geschlagen zu werden, bald wiederzu fallen, dann darf er hoffen, am Ende den ihm gebührendenRang in der öffentlichen Meinung zu behaupten, und die allge-meine Aufmerksamkeit zu fesseln, in der Art, wie der Baccalau-reus Samson Carrasco sich rühmte, den Wetterhahn l-a 6iral-<1a zu Sevilla auf Wochen, Monate oder Jahre fest zu stellen,daß heißt auf so lange, als der Wind von einer Seite her bläst.Nach diesem Grad von Popularität hatte der Verfasser dieKühnheit zu streben, und um sie zu erlangen, entschloß er sichkecklich, dem Publikum dadurch nicht aus dem Gesicht zu kom-men, daß er häufig vor demselben austrat.

Es muß dabei bemerkt werden, daß des Verfassers In-kognito ihm um so größeren Muth gab, seine Bestrebungen umdie Gunst des Publikums zu erneuern, und einen ähnlichenVortheil verlieh, wie Hans der Ricsentödtcr durch seinen Tarn-rock hatte. Indem er bald nach dem Kloster den Abt erscheinenließ, übte er den bekannten Kunstgriff, welchen Bassanio empfiehlt:Halt' ich als Knab' verloren einen Pfeil,

Schoß einen andern ich von gleicher KraftZn gleicher Richtung, und gab besser Acht,

Und fand den ersten dann."

Und um die Vergleichung fortzusetzcn, seine Pfeile ließensich, gleich denen des jungen Ajax, um so leichter abschießen, daer für seine Person der Kritik unzugänglich war, wie dergriechische Schütz unter seines Bruders siebenfachen Schild.

Sollte der Leser nach den Gründen fragen, auf welchendie Hoffnung beruhe, daß der Abt gut machen werde, wasbeim Kloster verfehlt war, so muß ich fürs Erste seine Auf-merksamkeit in Anspruch nehmen für den einleitenden Brief an