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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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; war; Dunois brachte einen zcrspaltencn Schild zum Vor-

; schein, mit seinem Wappen bezeichnet; und so gab es noch

i andere, die auf das Verdienst Anspruch machten, den Mörder

ff des Bischofs in die andere Welt geschickt zu haben, indem sie

irgend ein ähnliches Merkmal vorlegten; denn der hohe Preis,der auf Wilhelms Kopf gesetzt war, hatte Allen den Tod zu-! gezogen, die nur einigermaßen ihm ähnlich gewaffnet gewesen

. waren.

Es entstand großer Lärm und Streit unter den Mitbe-werbern, und Karl, innerlich das rasche Versprechen bereuend,welches die Hand und den Reichthum seiner schönen Vasallinso dem Zufall preisgegeben, hoffte noch ein Mittel ausfindigi zu machen, allen diesen widerstreitenden Anforderungen aus-

^ zuweichen, als sich Crawford in den Kreis drängte, den Ba-

v lafrL hinter flch drein ziehend, welcher scheu und niedergeschla-

gen folgte, gleich einem großen Bullenbeißer, der widerstre-bend in einer Korpel fortgezogen wird.

Weg mit Euren Eberköpfen und Klauen und Eurem ge-färbten Eisen!" rief Crawford,Keiner, als der den Eberselbst erschlug, kann die Hauzähue zeigen!"

So sagend warf er das blutige Haupt auf den Boden,welches man leicht als das Wilhelms von der Mark erkannte,vorzüglich an den eigenthümlich gestalteten Kinnbacken, diewirklich einige Aehnlichkeit mit denen des Thiers hatten, des-sen Namen er führte, und die sogleich von Allen wieder erkannt^ wurden, die ihn gesehen hatten.

Crawford," sagte Ludwig, während Karl schweigend und in, mißvergnügtem, düsterm Staunen dasaß,ich glaube es ist ei-

ner meiner treuen Schotten, der den Preis gewonnen hat?"

Es ist Ludwig Lesly, Sire, den wir le Balafrö nennen,"erwiderte der alte Krieger.