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6 (1851) Quentin Durward
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vermag, Gertruden zu Pavillons Hause, und langte daselbsteben zu rechter Zeit an, um dieses, so wie den Syndicus selbstgegen die Wuth der ausschweifenden Soldaten zu schützen.

Unterdessen zogen der König und der Herzog zu Pferde indie Stadt, und zwar durch eine der Breschen. Sie warenbeide in vollständiger Rüstung; aber der letztere, mit Blutbedeckt von der Feder bis zum Sporn, trieb sein Roß-thend nach der Bresche hinauf, welche Ludwig mit dem ge-messenen Schritte eines Mannes bestieg, der eine Processionanführt. Sie ertheilten zwei Befehle, mit der Plünderungder Stadt, die schon begonnen hatte, inne zu halten, und diezerstreuten Truppen zu sammeln. Die Fürsten selbst begabensich nach der Hauptkirche, sowohl um die vornehmern Ein-wohner zu schützen, welche daselbst Zuflucht gesucht hatten,als auch um nach Anhörung des Hochamts eine Art von Kriegs-rath zu halten.

Beschäftigt, gleich andern Officieren seines Ranges, dieunter seinem Bfehle stehenden Soldaten zu sammeln, begeg-nete Lord Crawford, in eine Straße biegend, die nach derMaas führte, dem Balafrö, wie er ganz ruhig nach dem Flussehinging, in seiner Hand bei dem verworrenen Haar ein Men-schenhaupt haltend, und zwar mit demselben Gleichmuth, alstrüge er eine Jagdtasche.

Wie steht's? Ludwig!" ries sein Befehlshaber;was willstdu mit diesem Aas anfangen?"

's ist Alles, was von dem Stück Arbeit übrig blieb, wel-ches mein Neffe sich ausdachte und beinah' auch vollendeteich habe nur die letzte Hand angelegt!" sagte le Balafre,ein tüchtiger Bursch, der, den ich hinüber beförderte, und dermich noch bat, seinen Kopf in die Maas zu werfen. DieMenschen haben närrische Einfälle, wenn sie der alte Klap-