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seine Keule schwingend und den Rückzug beginnend — ohneZweifel froh, eines so furchtbaren Gegners los zu sein.
„Ihr sollt dennoch auf ihn warten, mit Eurer Erlaub-niß," sagte Balafrs; „ich will nicht, daß mein Neffe getäuschtwerde." — So sagend, griff er augenblicklich den von derMark mit seinem zweihändigen Schwerte an.
Quentin fand unterdessen, daß Gertcudens Rettung einschwierigeres Werk war, als daß er cs in einem Augenblickehätte vollenden können. Ihr Räuber, von seinen Kameradenunterstützt, wollte seinen Raub nicht fahren lassen, und indeßDurward mit Hilfe einiger seiner Landsleute jenen dazu zuzwingen suchte, ersah sich der erste den Vortheil, den ihm dasGlück zur Rettung darbot, und entschlüpfte aus QuentinsBereich, so daß, als er endlich mit Gertrud, die er befreit,allein auf der Straße stand, kein Mensch weiter in seiner Nähesich zeigte. Gänzlich vergessend der hilflosen Lage seiner Ge-fährtin, war er eben im Begriffe fortzuspringen und den Eberder Ardennen zu verfolgen, etwa wie ein Jagdhund der Spurdes Wildes nacheilt, da hielt sich jene in der Verzweiflungan ihn fest, indem sie rief: „Bei der Ehre Eurer Mutter be-schwöre ich Euch, laßt mich nicht allein hier! — Ihr seid einEdelmann, beschützt mich, bis zu meines Vaters Hause, wel-ches einst Euch und die Gräfin Isabelle schützte! — Um ihret-willen verlaßt mich nicht!"
Ihr Ruf war von Todesangst ausgepreßt, aber er warunwiderstehlich; und mit einem unaussprechlich bittern Gefühleall' den frohen Hoffnungen im Innern Lebewohl sagend, dieihn angefeuert und an diesem blutigen Tage begleitet hatten,und deren Erfüllung gerade in diesem Augenblicke sich zu nä-hern schien, leitete Quentin, wie ein widerstrebender Geist,der einem Zauderer gehorcht, dem er nicht zu widerstehen