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6 (1851) Quentin Durward
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gehörte, eindrang, und,daß ihm so der Rückzug abgeschnittenward.Konrad," sagte er,nimm alle Mannschaft mit dirund greif jene Bursche geradezu an, durchbrich sie, wenn dukannst, und rette dich; ich bin Mannes genug, jetzt, wo ichmich zum Aeußersten gebracht sehe, einige dieser schottischenLandstreicher vor mir zur Hölle zu senden "

Sein Lieutenant gehorchte und stürzte sich, mit den weni-gen Lanzknechten, die am Leben blieben, mit dem Vorsatze nachdem äußersten Ende der Straße, die Burgunder anzugreifen,welche eben anrückten, um sich so einen Weg zu bahnen. Ohn-gcfähr sechs der besten der Leute von der Mark blieben beiihm, mit ihrem Herrn zu fallen, und boten den Bogenschützendie Spitze, welche an Zahl nicht mehr stark waren.Sang-lier! Sanglier! holla, Ihr schottischen Edelleute!" rief er,seine Keule schwingend,wen gelüstet, eine Grafenkrone zugewinnen? Wer führt den Hieb auf des Ebers Haupt? Ihr,junger Mann, scheint gar große Lust darnach zu Habens abererst müßt Ihr sie gewinnen, eh' Ihr sie tragt?"

Quentin hörte die Worte nur unvollkommen, da sie zumTheil in dem hohlen Helm verloren gingen; die Bewegungaber konnte nicht mißverstanden werden, und er hatte nurZeit, seinen Oheim und seine Kameraden zu bitten, zurückzu-treten, denn schon sprang Wilhelm von der Mark wie einTiger auf ihn los, mit der Keule einen Streich gegen ihnführend, so daß er Hand und Fuß zugleich in Bewegung setzte,um seinem Hiebe die volle Kraft des Niederfalles zu sichern;allein, leicht zu Fuß und scharf von Blick, sprang Quentin beiSeite, und entging so glücklich dem Streiche, der tödtlichhätte sein müssen, wenn er getroffen hätte.

Sie waren nun dicht aneinander, wie der Wolf und derWolfshund, indeß ihre Kameraden auf jeder Seite unthätige