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eine dichte Masse wohl disciplinirter Streiter, die, da sie nieQuartier gegeben, auch jetzt entschlossen waren, um keines zubitten, und die in dieser Stunde der Verzweiflung sich in sol-cher Ordnung fortbewegten, daß ihre Fronte die ganze Breiteder Straße einnahm, durch welche sie sich langsam zurückzo-gen, indem sie von Zeit zu Zeit den Verfolgern die Spitzeboten, von denen manche eine sicherere Beschäftigung suchten,indem sie, um zu plündern, in die Häuser brachen- Es ist da-her sehr wahrscheinlich, daß Wilhelm von der Mark glücklichentkommen sein würde, da ihn seine Verkleidung vor denenverborgen hielt, welche sich es vorgenommen hatten, Ehre undGröße mit seinem Kopse zu verdienen, wenn ihm nicht Quen-tin, sein Oheim, der Balafrö und einige der Kameraden des-selben so hart zugesetzt hätten. Bei jeder Pause, welche dieLanzknechte machten, fand ein wüthendes Gefecht zwischen ih-nen und den Bogenschüßen statt, und in jedem Handgemengesuchte Quentin immer den von der Mark auf; der letzterejedoch, der jetzt nur an den Rückzug dachte, schien der Absichtdes Schotten, ihn zum Zweikampfe zu bringen, zu entschlüpfen-Die Verwirrung war allgemein in jeder Richtung; das Ge-schrei und Geheul der Weiber, das Jammern der erschrecktenEinwohner, die sich nun allen Schrecknissen kriegerischer Zü-gellosigkeit preisgegeben sahen, tönte furchtbar durch das Ge-töse der Schlacht, — gleich der Stimme des Elends und dexVerzweiflung, im Kampfe mit der Wuth und Gewaltthätigkeit,welche eigentlich am weitesten und lautesten gehört werden sollte.
Gerade während sich Wilhelm von der Mark durch diesehöllische Scene zurückzog und die Thür einer kleinen Kapellevon vorzüglicher Heiligkeit betrat, lehrte ihn der Ruf: Frank-reich! Frankreich! Burgund! Burgund; daß ein Theil der Be-lagerer am äußersten Ende der Straße, die zu den engsten