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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
209
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pen und dem größten Theile der Bogenschützen, aufbrachen,quer übcr's Feld zogen über die Verwundeten hinweg, bis siedie Flanke des großen Corps der Lütticher erreichten, durchwelches die Rechte der Burgunder so heftig angegriffen wor-den war- Das wachsende Tageslicht zeigte, daß der Feindnoch fortwährend aus der Stadt hervordrang, sei es in derAbsicht, die Schlacht auf diesem Punkte fortzusetzen, oder dieTruppen, welche bereits in Thätigkeit waren, glücklich heraus-zuziehen.

»Beim Himmel!" sagte der alte Crawford zu DunoiS,wüßte ich nicht gewiß, daß du cs bist, der an meiner Seitereitet, so wollt' ich behaupten, ich sähe dich dort unter denBanditen und Bürgern, sie mit dem Streitkolben anführendund ordnend, bist du wirklich jener dort drüben, so bistdu nur dicker als gewöhnlich. Weißt du auch gewiß, ob je-ner gewappnete Führer nicht dein Doppelgänger ist, wie esdiese Flamänder nennen?"

Mein Doppelgänger!" sagte Dunois;ich weiß nicht,was Ihr meint. Aber Jener ist ein Schuft, der mein Wap-pen auf Helm und Schild führt, und den ich für seine Unver-schämtheit sogleich strafen will."

Im Namen von Allem, was edel ist, Herr, laßt die Rachemir!" sagte Quentin.

Dir, fürwahr, junger Mann?" sagte Dunois;das isteine bescheidne Bitte. Nein, dazu brauch' ich keinen Ge-hilfen." Dann drehte er sich im Sattel um und rief de-nen, die ihn umgaben, mit lauter Stimme zu:Edle vonFrankreich! Bildet Eure Linie! Legt Eure Lanzen ein! Laßtdie Strahlen der ausgehenden Sonne durch die Bataillonejener Schweine von Lüttich und den Ardennen leuchten, dieunsre alten Waffenkleider nachäffen."

Quenlla Durward. III.

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