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und einen Lorbcerkranz, den Entschluß andcutend, zu siegenoder zu sterben. Noch viele Andre konnte man sehen, vondenen einige so schlau verhüllt und tiefsinnig waren, daß sieauch dem scharfsinnigsten Entzifferer Mühe gemacht haben wür-den. Jeder Ritter nahm, wie sich denken läßt, seinen Rennerauf's Beste zusammen und suchte möglichst stattlich im Sattelzu sitzen in dem Augenblicke, wo er vor der schönen Versamm-lung der Frauen und Jungfrauen vordeiritt, welche den Muthder Ritter durch Lächeln und durch wehende Schleier undTücher aufmunterten. Die Bogenschützeugarde, aus der Blütheder schottischen Nation ausgewählt, erwarb sich allgemeinenBeifall wegen ihrer Pracht und ihres ritterlichen Anstandes.
Und Einer befand sich unter diesen Fremdlingen, der eswagte, seine Bekanntschaft mit der Dame Isabelle offen anzu-deutcn, was keiner der vornehmsten unter den französischenEdelleuten gewagt hatte- Es war Quentin Durward, der,als er bei den Damen vorübcrritt, der Gräfin von Croye aufder Spitze seiner Lanze den Brief ihrer Tante überreichte.
„Nun, bei meiner Ehre," sagte der Graf von Crevccoeur,„das ist allzu unverschämt für einen unbedeutenden Abenteurer!
„Nennt ihn nicht so, 'Crevecocur," sagte DunoiS; „ichhabe guten Grund, seine Tapferkeit zu bezeugen — und zwarin Bezug auf diese Dame."
„Ihr macht Worte um nichts," sagte Isabelle, vor Scham,IheilS aber auch vor Unwillen crröthend; „es ist ein Briefvon meiner unglücklichen Verwandten. — Sie schreibt freund-lich, obwohl ihre Lage schrecklich sein muß."
„Laßt uns doch hören, was des Ebers Gemahlin sagt,"rief Crevecoeur.
Die Gräfin Isabelle las den Brief, worin ihre Tante ent-schlossen schien, die beste Miene zum bösen Spiel zu machen,