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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Sollte sie dadurch auch Anfangs ihrem Kloster eine Lastaufbürden," sagte die Gräfin Isabelle,so hoffe ich doch, daßnoch Milde genug unter den edlen Freunden meines Hausesherrschen wird, um der Waise von Crope eine Unterstützungzukommen zu lassen."

Das ist Lüge!" sagte der Herzog;ein elender Vorwandist cs, um eine geheime und unwürdige Leidenschaft zu ver-hüllen. Herzog von Orleans, sie soll die Eurige sein, undsollt' ich sie mit eigner Hand an den Altar schleppen!"

Die Gräfin von Crovecoeur, ein hochherziges Weib undvertrauend aus ihres Gemahls Verdienste und seine Gunst beimHerzog, vermochte nicht länger zu schweigen.Mein Fürst,"sagte sie,Eure Leidenschaft läßt Euch eine höchst unwürdigeSprache führen über die Hand einer edlen Dame kann niegewaltsam verfügt werden."

Und es ist nicht die Pflicht eines christlichen Fürsten," be-merkte die Aebtissin,den Wünschen einer frommen Seele ent-gegenzuhandeln, die, müde der Sorgen und Verfolgungen derWelt, eine Braut des Himmels zu werden verlangt."

Auch kann mein Vetter von Orleans," sagte Dunois,nicht mit Ehren einen Vorschlag annehmen, gegen welchen dieDameso unverhohlen ihre Abneigung zu erkennen gegeben hat."

»Wenn mir gestattet wäre," sagte Orleans, auf dessenleichtbewegteö Gcmüth Jsabellens Schönheit einen tiefen Ein-druck gemacht hatte,einige Zeit zu versuchen meine Ansprücheder Gräfin in günstigerem Licht darzulegen"

Mein Herr," sagte Isabelle, deren Entschlossenheit durchdie Aufmunterung, die sie von Allen erhielt, bedeutend gestärktwar, »das würde zu nichts führen mein Herz mag von diesemBündnisse nichts wissen, obwohl es weit über mein Verdienst ist."

Auch Hab' ich keine Zeit," sagte der Herzog,zu warten,