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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Schwatze nicht so thöricht, unglücklicher Mensch," sagteQuentin;jene Gerichtsbeamten werden ungeduldig."

Gebt ihnen noch zehn Gulden für weitere zehn Minuten,"sagte der Deliquent, der, gleich den meisten in seiner Lage,trotz seinem Stumpfsinn das Verlangen fühlte, sein Ende zuverschieben,ich sage.dir, es wird dir zu Gute kommen."

So nütze die also erkauften Minuten wohl," sagteDurward,'woraufer leicht einen neuen Handel mit den Gerichtöleuten schloß.

Nachdem dies geschehen, fuhr Hapraddin fort.Ja, ver-laßt Euch darauf, ich meinte es gut mit Euch; und Hamelinewürde ein gutes und lenksames Eheweib geworden sein. Hatsie sich doch sogar mit dem wilden Eber der Ardennen ver-einigt, obwohl die Art, auf welche er um sie warb, ziemlichrauh war; und nun herrscht sie dort in seiner Höhle, als hättesie sich ihr Lebenlang nur von Buchmast und Eicheln genährt."

Laß diese gemeinen und unzeitigcn Scherze ruhen," sagteQuentin,oder, ich wiederhole cS, ich werde dich deinemSchicksal überlassen."

Ihr habt Recht," sagte Hapraddin nach kurzer Pause;demUnvermeidlichen muß man entgegentretcn! So wißt denn,ein bedeutender Lohn von Wilhelm von der Mark veranlaßtemich, in dieser verwünschten Verkleidung hieher zu kommen;und zugleich hoffte ich einen noch größcrn Lohn von König Lud-wig zu erhalten, indem ich nicht allein die Botschaft der Heraus-forderung, wovon Ihr gehört haben werdet, überbrachte, sondernauch dem König ein wichtiges Geheimniß entdecken wollte "

Es war ein furchtbares Wagstück," sagte Durward.

Es ward auch als solches bezahlt und hat sich als solcheserwiesen," antwortete der Zigeuner.Wilhelm von der Markversuchte erst mittelst der Marthon mit Ludwig in Verbindungzu treten; aber wie es scheint konnte sie nicht zu ihm gelangen,