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mir irgend etwas zu sagen habt, so thut cs schnell, und danndenkt an Euer Seclenwohs."
„Mein Seelcnwohl?" sagte der Zigeuner mit widerlichemLachen. „Meint Ihr, ein zwanzigjähriger Aussatz lasse sichin einem Augenblicke heilen? — Wenn ich eine Seele habe,so ist sie, seit ich zehn Jahre oder noch jünger war, in einemsolchen Zustande gewesen, daß es einen Monat kosten würde,um mich auf alle meine Verbrechen zu besinnen, und einenzweiten, um sie einem Priester zu erzählen; — und würde mireine solche Frist »erstattet, so ist fünf gegen eins zu wetten,ich würde sie besser anwcnden."
„Verhärteter Böscwicht, lästre nicht! Sage mir, was duzu sagen hast, und ich werde dich deinem Schicksal überlassen,"sagte Durward, zugleich von Mitleid und Abscheu durchdrungen.
„Ich habe um eine Gefälligkeit zu bitten," sagte Hayrad-din, — „doch erst will ich sie Euch abkaufen; denn Euer Ge-schlecht gibt, bei all Eurer vorgeblichen Nächstenliebe, nichtsfür nichts."
„Fast möchte ich sagen, deine Gaben mögen mit dir unter-gehen," antwortete Quentin, „ständest du jetzt nicht an derSchwelle der Ewigkeit. — Erbitte deine Gefälligkeit — be-halte deine Vergeltung — sie kann mir nicht frommen — ichhabe genug, wenn ich an deine srühern Dienste denke "
„Ei, ich liebte Euch," sagte Hapraddin, „wegen der Ange-legenheit am Ufer des Cher; und gern hätt' ich Euch zu einerreichen Frau verhelfen. Ihr trugt ihre Schärpe und dies lei-tete mich zum Theil irre; ich glaubte in der That, daß Ha-meline mit ihrem tragbaren Reichthum ein besserer Markt-pfenning für Euch sein werde, als jenes andre Hühnchen mitseinem alten Neste zu Bracquemont, welches Karl erwischt hatund wahrscheinlich in den Klauen behalten wird "