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„Alles, was mit unsrer Pflicht vertraglich ist, mein Sohn,"sagte Trois-Echelles-
„Das heißt," sagte Hayraddin, „ich darf um Alles bitten,nur nicht um mein Leben."
Allerdings," sagte Trois-Echelles, „wir sind willfährig;denn da Ihr entschlossen scheint, Euch gern in unsre Mysterieneinweihn zu lassen und wie ein Mann zu sterben, ohne Fratzenzu schneiden — nun, so kommt es uns nicht darauf an, dir zehnMinuten zu schenken, obwohl uns Auftrag ward, zu eilen."
„Ihr seid ja recht großmüthig," sagte Hayraddin.
„Jawohl, und man wird uns dafür ausschelten," sagte Petit-Andre; „aber was macht das aus? — ich könnte fast mein Le-ben lassen für einen so lustigen Springinsfeld, einen so muntern,braven, flinken Burschen, der sich vornimmt, den letzten Sprungmit Grazie zu thun, wie cs einem ehrlichen Kerl geziemt."
„Wenn Ihr also einen Beichtvater wollt" — sagte TroiS-Echelles —
„Oder ein Schöppchen Wein" — sagte sein witziger Ka-merad —
„Oder einen Psalm hören," sagte die Tragödie.
„Oder ein Zechliedchen," sagte die Komödie' —
„Keines von allen, meine guten, sanften und höchst bereit-willigen Freunde," sagte der Zigeuner, — „ich bitte nur, einigeMinuten mit jenem Bogenschützen der schottischen Garde redenzu dürfen."
Die Henker überlegten einen Augenblick; aber da sich Trois-Echelles besann, daß Quentin Durward allen Umständen nachsehr hoch in der Gunst ihres Gebieters, des Königs Ludwig,stehe, so beschlossen sie, das Zwiegespräch zu gestatten.
Als sich Quentin auf ihren Zuruf dem verurtheiltcn Ver-brecher näherte, konnte er si>b des Mitleids nicht erwehren,