Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
159
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lier; ich will nicht auf Euer Commando läppische Possen trei-ben, wie ein Affe."

Zeigt ihm ein Wappen und laßt es ihn nach seiner Weisebeschreiben," sagte der Herzog;und kann er's nicht, so ver-spreche ich seinem Rücken rothe, blaue und schwarze Wappen-felder."

Hier," sagte der burgundische Herold, ein Stück Perga-ment aus seiner Tasche ziehend,Hab' ich, aus gewissen Rück-sichten, nach meiner eignen armen Weise ein altes Wappengezeichnet. Ich bitte meinen Bruder, wenn er in der Thatzum ehrwürdigen Regensburger Wappencollegium gehört, diesin der Kunstsprache zu erklären."

Glorieur, der großes Gefallen an dieser Versammlung zufinden schien, hatte sich unterdessen dicht an die beiden Heroldegemacht.Ich will dir helfen, guter Kerl," sagte er zu RougeSanglier, der hoffnungslos auf die Pergamentrolle blickte-Dies, meine Herren und Gebieter, stellt die Katze vor, dienach dem Fenster der Milchkammer guckt."

Dieser Einfall erregte ein Gelächter, welches dem RougeSanglier zu statten kam, indem eS Toison d'Or, unwillig überdie Mißdeutung seiner Zeichnung, bewog, zu erklären, daß esdas Wappen sei, welckies Childbert, König von Frankreich,annahm, nachdem er Gandemor, den König von Burgund, ge-fangen genommen; cs stellte eine Tigerkatze, als Zeichen desgefangenen Fürsten, hinter einem Gitter vor, oder, wie eSToison d'Or kunstgerecht ausdrückte, einen schreitenden Tigerim goldenen Felde."

Bei meiner Kappe," sagte Glorieur,wenn die KatzeBurgund vorstellt," so behauptet sie jetzt wenigstens die Außen-seite des Gitters."

Allerdings, lieber Mann," sagte Ludwig lachend, während