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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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Desgleichen der Bürgerschaft die Fahnen zurückzugeben, dieIhr der Stadt gewaltsam abgenommen, nämlich der Zahl nachsechsunddreißig; die Breschen in ihren Mauern wieder zu-zubauen und die tyrannisch geschleiften Werke herzustellen,auch meinen Gebieter, Wilhelm von der Mark, als Fürstbi-schof, gesetzmäßig in einem freien Domcapitel erwählt, wovonhier das Protocoll zu sehen, anzuerkenncn."

Habt Ihr geendet?" sagte der Herzog-

Noch nicht," erwiderte der Botschafter:ferner soll ichEure Hoheit von Seiten des besagten hochgebornen und ehrwür-digen Fürstbischofs und Grafen ausfordern, daß Ihr sogleich dieBesatzung aus dem Schlöffe Bracquemont und andern festen,zur Grafschaft Croye gehörigen Plätzen, die Ihr in selbige ge-legt, herauszieht, mögen sie im Namen Ew. Hoheit selbst, oderin dem der Isabelle, die sich Gräfin von Croye nennt, oder inirgend eines Andern Namen jene Orte besetzt haben; denn eswird erst auf dem Reichstage entschieden werden müssen, ob diefraglichen Lehen nicht der Schwester des verstorbenen Grafen,meiner gnädigsten Gebieterin Hameline, mit Ausschließung sei-ner Tochter, vermöge des jus empli^teusis verbleiben sollen."

Euer Herr ist sehr gelehrt," erwiderte der Herzog.

Gleichwohl," fuhr der Herold fort,ist der edle und ehr-würdige Fürst und Graf geneigt, sobald alle übrigen Streitigkei-ten zwischen Burgund und Lüttich beigelegt sein werden, der GräfinIsabelle eine ihrem Range geziemende Apanage zu bewilligen."

Er ist großmüthig und bedachtsam," sagte der Herzog imnämlichen Tone.

Nun, bei eines armen Narren Gewissen," sagte der Glo-rieur leise zum Grafen Crevecoeur,ich möchte lieber in derHaut der schlechtesten Kuh stecken, die je an der Viehseuche starb,als in dieses Kerls bemaltem Rocke! Der arme Mann gleicht