Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
154
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Gegenwart verkündigte, schien ihn stumm gemacht zu haben;der Herold aber, der wahrscheinlich durch die Ankündigung sei-nes Charakters einen guten Eindruck hervorgebracht zu habenmeinte, fuhr nun fort, seine Botschaft auszurichten.

.iimuncio vobis gsuchum msZguim," sagte er;ich thueEuch, Karl, Herzog von Burgund und Graf von Flandern, imNamen meines Herrn kund und zu wissen, daß er, Kraft einervom heiligen Vater alsbald zu erwartenden Dispensation, undErnennung eines geeigneten Substituten uck suer», entschlossenist, zugleich das Amt als Fürstbischof zu verrichten und dieRechte des Grafen von Crope zu behaupten."

Der Herzog von Burgund ließ bei dieser und ähnlichen Pau-sen in des Herolds Rede nur einHa!" oder einen ähnlichenAusruf hören, ohne eine Antwort zu geben; und diese Aus-rufungen geschahen in einem Tone, welcher andeutete, daß derHerzog, obwohl überrascht und erzürnt, doch Willens sei, Allesanzuhören, ehe er sich selber eine Antwort gestatten werde. Znnoch größerem Erstaunen aller Anwesenden unterließ er seinegewöhnlichen heftigen Gesten, indem er ruhig den Nagel seinesDaums gegen die Zähne gedrückt hielt, welches seine Lieblings-stcllung beim Zuhörcn war, und die Augen am Boden haftenließ, als wolle er nicht gern die Leidenschaft verrathen, dieihre Gluth verkündigen könnte.

Der Gesandte fuhr daher kühn und furchtlos fort, sich seinerBotschaft zu entledigen.Also verlange ich, im Namen desFürstbischof von Lüttich und Grafen von Crope von Euch, Her-zog Karl, von den anmaßenden Eingriffen in die Gerechtsameder freien Reichsstadt Lüttich, die Euch die Nachsicht des ver-storbenen Ludwig von Bourbon, des unwürdigen Bischofs,gestattete, gänzlich abzustehen."

Ha!" rief hier der Herzog wieder.