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6 (1851) Quentin Durward
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dir übel dafür ergangen sein dürfte, hätten die folgenden Ereig-nisse deine stierköpfige Treue nicht zu einem guten Dienste ge-stempelt."

Ich verstehe Euch nicht, Herr," sagte Quentin Durward;Alles was ich weiß, ist, daß mir mein Herr, König Ludwig, auf-trug, diese Damen zu schützen, und dies Hab'ich auch gethan, soweit meine Kräfte reichten, sowohl während der Reise nach Schön-wald, als während der Scenen, die darnach folgten. Ich konntedie Instructionen desKönigsnur für ehrenvoll ansebn, und ich habesie ehrenvoll ausgeführt; wären sie andrer Art gewesen, so hättensie sich für keinen meines Namens oder meiner Nation geeignet."

.Fier comine un blcossnls," sagte Karl, der, wie unzufrie«den er auch mit Durward's Antwort sein mochte, doch nicht un-gerecht genug war, um seine Kühnheit zu tadeln.Doch hör'an, Bogenschütze, wessen Instructionen schrieben dir vor, in denStraßen Lüttichs, wie uns einige unglückliche Flüchtlinge vonSchönwald berichteten, an der Spitze jener Meuterer zu para-diren, die hernach ihren weltlichen Fürsten und geistlichen Vatergrausam ermordeten? Und warum hieltest du, nachdem der Mordvollbracht war, eine Rede, worin du dich für einen AgentenLudwigs ausgabst, um unter jenen Schurken, die soeben einesolche Schandthat verübt hatten, Ansehn zu erlangen?"

Herr," sagte Quentin,es sind Viele vorhanden, die bezeu-gen könnten, daß ich in der Stadt Lüttich den Charakter eines fran-zösischen Gesandten nicht annahm, sondern daß mir dieser durchdas beharrliche Geschrei des Volkes beigelegt ward, welches allemeine Protestationen dagegen nicht gelten ließ. Ich berichtete diesauch den Beamten des Bischofs, nachdem ich aus der Stadt ent-flohen war, und empfahl ihnen, für die Sicherheit des SchlossesSorge zu tragen, wodurch das Unglück und die Schreckenssceneder folgenden Nacht hätten vermieden werden können. Allerdings