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man die unter seinem Schutz stehenden Damen überfallenwolle.
„Nun höre ferner," sagte der Herzog, „und gedenke noch-mals, daß dein Leben von der Wahrhaftigkeit deiner Rede ab-hängt — erwähnten jene Schurken, daß sie von diesem König, —ich meine von diesem König Ludwig, ermächtigt wären, die Be-gleitung dieser Damen zu überfallen und sie selbst hinwegzu-führen?"
„Wenn solche ehrlose Menschen dergleichen behauptet hätten,"erwiderte Quentin, „so weiß ich nicht, wie ich ihnen hätte glau-ben können, da ich des Königs eigenes Wort dem ihrigen ent-gegensetzen konnte."
Ludwig, der bis hicher mit gespanntester Aufmerksamkeit zuge-hört hatte, konnte nicht umhin, jetzt tief Athcm zu holen, gleichEinem, der seine Brustplötzlich von einem schweren Gewicht befreitfühlt. Der Herzog blickte wieder unbefriedigt und mtßlaunig; dar-auf befragte er Quentin noch genauer, ob er nicht aus dem Ge-spräch dieser Mäuner so viel verstanden habe, daß ihre beabsichtig-ten Anschläge König Ludwigs Genehmigung hätten?"
„Ich wiederhole, daß ich nichts hörte, was mich ermächtigenkönnte, dies zu behaupten," antwortete der junge Mann, wel-cher, obwohl innerlich von des Königs Antheil an Hayraddin'SVerrätherei überzeugt, es doch nicht mit seiner Pflichttreue ver-träglich hielt, seinen persönlichen Argwohn in dieser Sache zuäußern; „und hätt' ich von solchen Menschen eine solche Behaup-tung gehört, so wiederhole ich, daß ich ihr Zeugniß nicht gegen desKönigs Instructionen auf die Wagschale gelegt haben würde."
„Du bist ein treuer Bote," sagte der Herzog höhnisch; und ichwage zu behaupten, daß du durch Befolgung der Instructionen desKönigs seine Erwartungen auf eine Weise getäuscht hast, daß es