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6 (1851) Quentin Durward
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er war im Begriff, den Gegenstand durch einige besondereBeispiele zu erläutern, als die Klosterglocke ertönte.

Dies," sagte die Gräfin,ist das Zeichen, daß wir schei-den muffen, scheiden für immer! Aber vergeßt michnicht, Durward; ich werde Euch nie vergessen, Eure treuenDienste" --

Sie vermochte nicht weiter zu sprechen, reichte ihm aberdie Hand wieder, die er abermals an seine Lippen drückte; ichweiß nicht, wie es kam, daß die Gräfin, indem sie sich ihreHand zurückzuziehn bemühte, so dicht an das Gitter kam, daßQuentin sich dadurch ermuthigt fühlte, sein Lebewohl auf ihreLippen zu drücken. Die junge Dame schalt ihn nicht viel-leicht war dazu keine Zeit vorhanden; denn Crevecoeur undCrawford, die durch eine Maueröffnung Augenzeugen, wo nichtOhrenzeugen gewesen waren von Allem was vorging, stürztenin das Zimmer, der erstere heftig erzürnt, der letztere lachendund den Grafen zurückhaltend.

Zu Eurem Zimmer, junge Dame zu Eurem Zimmer!"rief der Graf Isabellen zu, die sich, ihren Schleier nieder-schlagend, hastig zurückzog,welches mit einer Zelle undWasser und Brod vertauscht werden sollte. Und Ihr, wei-ther Herr, der Ihr so unverschämt seid, für Euch wird dieZeit noch kommen, wo die Interessen der Könige und König-reiche nicht mit den Euren Hand in Hand gehn; und dannsollt Ihr die Strafe für die Kühnheit empfangen, daß IhrEure Bettlerangen erhobt"

.Still, still! genug gesagt haltet ein" sagte deralte Lord;und Euch, Quentin, beseht' ich zu schweigenund nach Eurem Quartier zu gehn. Auch ist hier EuerHohn nicht am Orte, Herr Graf von Crevecoeur, Quen-tin ist ein so guter Edelmann als der König, nur ist er, wie