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Tod oder Entthronung zur Folge haben; dabei außerdem denblutigsten Krieg zwischen Frankreich und Burgund, der nurje zwischen beiden Ländern stattgefunden hätte.
„Um meinetwillen sollen diese Uebel nicht entstehen, wennsie verhütet werden können," sagte die Gräfin Isabelle; „undsicherlich wäre der leiseste Wunsch von Eurer Seite hinreichend,mich meine Rache vergessen zu lassen, wenn ich je eine solcheLeidenschaft hegte. Sollte ich je der Beleidigungen von Sei-ten Ludwigs mehr gedenken können, als Eurer unschätzbarenDienste? — Aber was soll ich thun? — Wenn ich vor mei-nen Fürsten, den Herzog von Burgund, gerufen werde, mußich entweder schweigen, oder die Wahrheit sprechen. Das el-ftere wäre trotziger Ungehorsam; und gleichwohl werdet Ihrnicht verlangen, daß ich mich durch eine Lüge beflecke."
„Gewiß nicht," sagte Durward; „aber beschränkt EuerZeugniß in Bezug auf Ludwig auf dasjenige, was Ihr auseigner Erfahrung als Wahrheit kennt; und wenn Ihr dessengedenkt, was Andre erzählt haben, so erwähnt es, wie glaub-lich eS auch scheine, doch nur als Gerücht, und hütet Euch,Euer persönliches Zeugniß Dingen beizufügen, die Ihr, ob-wohl Ihr sie vollkommen glaubt, doch nicht aus persönlicherAnschauung kennt. Der versammelte Staatsrath von Bur-. gund kann einem Monarchen die Gerechtigkeit nicht versagen,die man in meinem Vaterlande auch dem niedrigsten Ange-klagten nicht verweigert. Sie müssen ihn als unschuldig an-erkennen, dis direkter und genügender Beweis seine Schulddarthut. Was Ihr also selbst nicht mit völliger GewißheitauSsagcn könnt, muß durch anderes Zeugniß, als durch Ge-rücht vom Hörensagen, bewiesen werden."
»Ich glaube, Euch zu verstehen," sagte die Gräfin Isabelle-„Ich will mich deutlicher auSdrücken," sagte Quentin, und
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