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denk' ich, er wird dein Gesuch wohl gewähren, obwohl es,bei meiner Ehre, ein komisches ist."
Mit diesen Worten und achselzuckend verließ der alte Lorddas Zimmer, von Ludwig Leslp begleitet, der sich, seine Mie-nen nach denen seines Obern bildend, bemühte, so geheimniß-voll und wichtig wie Crawford selber zu blicken, obwohl ihmder Grund von dessen Verwunderung unbekannt war.
Nach wenigen Minuten kehrte Crawford zurück, aber ohneseinen Begleiter Balafrö. Der alte Mann schien vorzüglichgutgelaunt, er lachte in sich selbst hinein auf eine Weise, diemit seinen ernsten Zügen sonderbar contrastirte, schüttelte da-bei mit dem Kopfe, als beträfe es etwas, was er allerdingsverdammen müsse, doch dabei unwiderstehlich lachenswerthbände. „Meiner Treu, Landsmann," sagte er, „Ihr seid nichtblöde — Ihr werdet nie aus Schüchternheit eine schöne Dameverlieren! Crövecoeur würgte Euren Vorschlag hinunter wieein Glas Weinessig, und er schwur es mir unumwunden beiallen Heiligen Burgunds zu, daß, stände nicht die Ehre vonFürsten und der Friede von Königreichen auf dem Spiele, Ihrauch nicht einmal der Gräfin Isabelle Fußtapfen im StaubeWiedersehn solltet. Besäße er nicht eine Gemahlin, und daseine recht stattliche, so würde ich geglaubt haben, er wolleselber eine Lanze für das Fräulein brechen. Vielleicht denkter an seinen Neffen, den Grafen Stephan. Eine Gräfin! —wäre Euch nicht mit Geringerem gedient? — Aber kommt mit mir
— Euer Beisammensein mit ihr wird nur kurz sein dürfen. — Aberich denke, Ihr wißt es, wie man in kurzer Zeit viel ausrichten kann.
— Ha, ha, ha! — meiner Treu, ich kann dir kaum für die Anma-ßung böse sein, ich kann nicht anders, als darüber lachen!"
Mit glühendem Angesicht, zugleich beleidigt und in Verle-genheit durch die offenen Andeutungen des alten Kriegers, und