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Wogen kein Hemmnis begegnet; und was ihn auf's Neueetwa in Wuth versetzen könnte, das läßt sich unmöglich vor-aus errathen. Sollten sich bestimmtere Beweise von EurerMajestät Umtrieben (verzeiht den Ausdruck, denn die Kürzeder Zeit gestattet keine lange Wahl,) unter den Lüttichern undWilhelm von der Mark unerwartet Herausstellen, so dürfteder Erfolg schrecklich sein, — Man hört seltsame Nachrichtenvon dorther — es heißt, von der Mark habe die ältere Gräfinvon Trope, Hameline, geheirathet."
„Die alte Närrin war so heirathstoll, daß sie dem Teufelihre Hand gegeben haben würde," sagte der König, „aber daßWilhelm, so dumm er auch ist, sie geheirathet haben sollte,überrascht mich noch weit mehr "
„Auch geht das Gerücht," fuhr Comines fort, „daß einGesandter oder Herold von Seiten Wilhelms sich Peronnenähere; — daß jener keine Briefe oder dergleichen von EurerMajestät aufzuweisen hat?"
„Briefe an einen wilden Eber!" rief der König. „Nein,nein, Herr Philipp, ich war kein solcher Narr, um Perlenvor die Säue zu werfen — der geringe Verkehr, den ich mitdem wilden Thier unterhielt, fand mittelst Boten statt, wozuich stets so niedrige Sklaven und Vagabunden anwandte, daßihr Zeugniß nicht einmal bei einem Verhör wegen Hühner-diebstahl angenommen werden würde."
„Dann kann ich nur noch empfehlen," sagte Comines, sichbeurlaubend, „daß Ew. Majestät auf Eurer Hut bleiben möge,sich durch die Verhältnisse lenken lasse und vor Allem eineSprache mit dem Herzog vermeide, welche sich mehr mit EurerWürde als mit Eurer gegenwärtigen Lage vertragen möchte."
„Wenn mir meine Würde lästig wird," sagte der König,„welches selten geschieht, so lang ich an wichtigere Dinge zu