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gung zu einem jungen Knappen gefaßt hat, welcher ihr wirk-lich auf der Reise viele Dienste erwiesen haben soll."
„Ha!" sagte der König, „ein Bogenschütze meiner Garde,Namens Quentin Durward?"
„Derselbe, glaub' ist'," sagte Comines; „er ward zugleichmit der Gräfin gefangen, als beide fast ganz allein mit einan-der reiseten."
„Nun, unser Herr und die heilige Jungfrau und St. Mar-tin und St. Julian seien dafür gepriesen!" sagte der König,„und Lob und Ehre sei dem gelehrten Galeotti, der in denSternen las, daß dieses Jünglings Geschick mit dem meinigenverknüpft sei! Wenn ihn das Mädchen so sehr liebt, daß siesich dem Willen Burgunds widersctzt, so hat mir dieser Quen-tin allerdings einen ungewöhnlich guten Dienst geleistet."
»Ich glaube, Herr," antwortete der Burgunder, „nachCrövecoeurS Berichte, daß sie allerdings hinlänglich hartnäckigsein mag; überdies wird ohne Zweifel der edle Herzog selbst,trotzdem was Ew. Majestät als Vermuthung anzudeuten be-liebte, nicht gern seiner schönen Verwandten, mit welcher erso lange versprochen ist, entsagen."
„Hm!" antwortete der König, „doch Ihr habt meine Toch-ter Johanna nie gesehn. Eine Nachtcule, Freund! — eineEule ganz und gar, deren ich mich schämen muß! Aber laßtihn nur ein einzig Mal vernünftig sein und heirathen, sowill ich ihm Erlaubniß geben, sich bis zum Nasen in die schönsteDame Frankreichs zu verlieben. — Und habt Ihr mir nun,Philipp, den ganzen Jdccnvorrath Eures Herrn mitgctheilt?"
„Ich habe Euch in Kcnntniß der Einzelheiten gesetzt, Sire,auf welchen er gegenwärtig bestehen will. Aber Ew- Majestätweiß wohl, daß des Herzogs Gemüth einem brausenden Bcrg-strom gleicht, der nur dann glatt dahin wallt, so lange seinen