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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
103
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Sie zu mißbrauchen, auf keinen Fall," antwortete derHistoriker;gewiß aber sie zu gebrauchen."

Aber in welchem Grade?" sagte Ludwig.Ich bin keinso großes Müllerthier, um zu erwarten, man werde mich ohneLösegeld laufen lassen aber es darf nicht übertrieben seinder Vernunft geb' ich immer gern Gehör zu Paris oderPlessis so gut, als zu Peronne."

Ja, wenn Ew. Majestät erlauben," erwiderte ComineS,die Vernunft pflegte zu Paris und Plessis so leise und halb-laut zu reden, daß sie nicht immer Gehör bei Eurer Majestät er-langen konnte zu Peronne borgt sie das Sprachrohr der Noth-wendigkeit und ihre Stimme wird gebieterisch und befehlend."

Ihr redet figürlich," sagte Ludwig, unfähig, eine unmu-thige Wallung zurückzuhalten;ich bin ein einfältiger, schlich-ter Mann, Herr von Comines. Ich bitte, laßt Eure bildlichenReden und sprecht offen und deutlich. Was erwartet EuerHerzog von mir?"

Ich bringe keine Vorschläge, Herr," sagte Comines;baldwird der Herzog selbst seinen Willen kund thun; doch fällt mirEiniges ein, was in Vorschlag gebracht werden dürfte, undworauf sich Ew. Majestät vorbereiten sollte. So, zum Beispiel,die Abtretung dieser beiden Städte hier an der Somme."

Das Hab' ich erwartet," sagte Ludwig.

Daß Ihr Euch von den Lüttichern und von Wilhelm vonder Mark lossagt."

So gern, wie von Höll' und Satan," sagte Ludwig.

Genügende Bürgschaft, durch Geiseln, oder durch Abtre-tung von Festungen oder auf ähnliche Weise, wird verlangtwerden, daß Frankreich sich künftig enthalten soll, Rebellionin Flandern zu fördern."

Es ist etwas Neues," antwortete der König,daß ein