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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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er ihn zum Schlasgcmach des Königs führte, etwas Düstresund Unheilweissagendcs hatte. Als ein genauer Beobachterdessen, was auf Erden vorging nicht minder, als der Himmels-körper, erspähte der Astrolog auch alsbald die Rolle und denStrick; und da der letztere sich noch im Zustande der Schwin-gung befand, so schloß er, daß derjenige, der ihn befestigt hatte,durch seine plötzliche Ankunft im Werke unterbrochen wordenwar. Alles dies sah er und nahm all seine Schlauheit zusam-men, der drohenden Gefahr zu entgehen, entschlossen, sich imNothsalle auch gegen jeden Angriff auf's Aeußerste zu ver-theidigcn.

Mit diesem Entschluß und mit einem Tritt und Blick, diedemselben entsprachen, stellte sich Martins dem König vor, ebenso wenig verlegen über das Nichteintreffen seiner Vorhersagun-gen, als unerschreckt durch des Königs Zorn und dessen wahr-scheinliche Folgen.

Jeder gute Stern sei Eurer Majestät günstig!" sagte Ga-leotti, indem er beinahe auf orientalische Weise grüßte.Jede böse Constellation halte ihren Einfluß ferne von meinemköniglichen Herrn!"

Mich dünkt," erwiderte der König,daß, wenn Ihr Euchin diesem Gemach umschaut, wenn Ihr bedenkt, wo es gelegenist und wie es bewacht wird, Eure Weisheit finden werde,daß sich meine günstigen Sterne treulos erwiesen, und daß jedeböse Constellation bereits ihr Aergstes gethan hat. Schämst dudich nicht, Martius Galeotti, mich hier zu sehen, und als Ge-fangenen, wenn du erwägst, durch welche Verheißungen ichhiehcr gelockt ward?"

Und schämst du dich nicht, mein königlicher Herr?" er-widerte der Philosoph;du, dessen Fortschritte in der Wissen-schaft so bedeutend waren, dessen Fassungsvermögen so gewandt,

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