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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
78
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muß dem Papste gehorchen des Profoß Leute müssen ihresHerrn Befehl befolgen und er den des Königs."

»Still, Ihr Schelme!" sagte der Generalprofoß,es istdurchaus nichts in Bezug auf des Königs Person im Werke,sondern cs betrifft nur den griechischen, ketzerischen Heiden undmohamedanischen Hexenmeister Martins Galeotti."

Galeotti!" antwortete Petit-Andre;das geschieht ganznatürlich. Ich kannte noch keinen dieser Marktschreier, die ihr Le-ben, so zu sagen, tanzend auf einem straffen Seile verbringen, dernicht endlich dasselbe baumelnd am schlaffen Seile schloß."

Mir geht nur nahe," sagte Trois-Echelles, aufwärts bli-ckend,'daß die arme Kreatur ohne Beichte sterben muß."

stich, was da!" erwiderte der Generalprofoß,er ist einvcrwerflicherKetzer und Schwarzkünstler ein ganzes Collegiumvon Priestern könnte ihn von der verdienten Verdammniß nichtlossprechen. Ueberdies, wenn ihn darnach gelüstet, so hast du einTalent, Trois-Echelles, ihm als geistlicher Vater zu dienen.Aber, was wesentlicher ist, ich fürchte, Ihr werdet Eure Dolchebrauchen müssen, meine Freunde; denn cs fehlt Euch hier angehöriger Bequemlichkeit, um Euren Beruf zu üben-"

Ei, das verhüte unsre Frau von der Insel zu Paris," sagteTrois-Echelles,daß mich des Königs Befehl ohne mein Hand-werkszeug finden sollte! Ich trage stets des heiligen FranziskusStrick um meinen Leib, viermal herumgewunden, sammt ei-ner hübschen Schlinge am vordern Ende; denn ich bin vonder Gesellschaft des heiligen Franz, und ich kann seine Or-denskleidung tragen, wenn es mit mir zum letzten kommtDank sei Gott und den guten Vätern von Saumur."

Und was mich betrifft," sagte Petit-Andre,ich trage inmeiner Tasche stets eine bequeme Rolle oder Winde und einenSchraubenhaspen, um sie zu befestigen, wo ich will, falls wir rei-