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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
79
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sen sollten, wo Bäume selten find, oder wo ihre Aeste zu hochvom Boden stehen. Ich habe das als sehr nützlich erprobt."

So wird es wohl sein," sagte der Generalprofoß;Ihrbraucht nur Euren Haspen in jenen Sims über der Thür zuschrauben, und das Seil darüber zu legen. Ich werde denBurschen an derselben Stelle im Gespräch festhalten, bis Ihrdie Schlinge unter seinem Kinn habt, und dann"

Und dann ziehen wir das Seil auf," sagte Petit-Andre,und unser Astrolog ist so weit zum Himmel, daß er keinenFuß auf Erden hat "

Aber jene Herren," sagte TroiS-Echellcs, nach dem Kaminblickend,werden die uns nicht helfen, und so ein Handgeldin unserm Beruf verdienen?"

Hm! nein," antwortete der Profoß;der Barbier ersinntbloß Unheil, welches er andre Leute vollbringen läßt; und derSchotte bewacht die Thür, während die Handlung vor sich geht,an welcher er aus Mangel an Geist und Geschick nicht thäti-gern Antheil nehmen kann jeder in seinem Fache!"

Mit unendlicher Geschicklichkeit und sogar mit einer Art vonVergnügen am Beruf, welches das Gefühl ihrer eignen prekärenLage milderte, brachten die würdigen Vollstrecker der Befehle desProfoß ihr Seil und ihre Winde an, um das Urtheil zu vollziehen,welches von dem gefangenen Monarchen über Galeottigesprochenwar und sie schienen entzückt, daß ihre letzte Handlung mit ih-rem früher» Leben so im Einklänge stand. Tristan l'Hermite schauteihrem Verfahren mit Vergnügen zu, während ihnen Oliver kei-nerlei Aufmerksamkeit schenkte; Ludwig Leslie aber sah, wenner, vom Geräusch erwacht, auf alles dies überhaupt einenBlick warf, die Sache nur an, als etwas, was mit seiner eig-nen Pflicht in gar keinem Zusammenhänge stand, und wofürer auch auf keinerlei Weise verantwortlich sein konnte.-