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6 (1851) Quentin Durward
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des Königs zollfrei passiren. Des Herzogs Beamte mögenihn für die Gebühren auffischen, wenn sie's wagen."

Der Generalprofoß verließ das Zimmer Ludwigs, und be-rief seine beiden Gehilfen zu einer Rathversammlung in eineVertiefung der großen Halle, wo Trois-Echclles eine Facke^an der Wand befestigte, um den Raum zu erhelle». Sie un-terhielten sich flüsternd, kaum bemerkt von Oliver le Dain,der sehr niedergeschlagen und nachdenkend schien, und eben sowenig vom Balafrö, der fest schlief."

Kameraden," sagte der Profoß zu seinen Henkerknechten,vielleicht meintet Ihr, Euer Beruf wäre vorüber, oder zum we-nigsten würden wir mehr die Gegenstände der Amtspflicht Andrersein, als daß wir die unsre noch an Andern üben sollten. AberMuth, meine Freunde! unser gnädiger Herr hat uns noch ein edlesStück Arbeit aufbewahrt, und es muß wacker vollbracht wer-den, als von Männern, die in der Geschichte leben wollen."

Ja, ich merke, was es betrifft," sagte Trois-Echellesun-ser Patron gleicht den alten römischen Kaisern, die, wenn dieSachen bei ihnen zum Acußersten, oder, wie wir sagen wür-den, zum Fuße der Leiter kamen, unter ihren eignen Dienernder Gerechtigkeit einen erfahrnen Mann auszuwählen pflegten,der ihre heiligen Personen vor den linkischen Versuchen einesNeulings oder Stümpers in unfern Geheimnissen bewahrte.Es war eine hübsche Gewohnheit für Heiden; aber als guterKatholik würde ich einiges Bedenken tragen, meine Hand anden allerchristlichsten König zu legen."

Nein, Bruder, du bist aber auch immer zu bedenklich,"sagte Petit-Andrö.Wenn er Brief und Siegel für seineeigne Hinrichtung ausstellt, so seh' ich nicht ein, warum wir,uns bei unserm Amte bedenken sollen. Wer zu Rom wohnt